Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Lienz - Thal

Ausgangspunkt:
Weidenbrünnl

Aufstieg:
Die Bergtour startet im Gewerbegebiet von Thal, wo sich gleich hinter dem Firmenareal der Holzfirma Theurl der Rastplatz „Weidenbrünnl“ (835m) befindet. Von dort folgt man immer dem Wegweiser „kleiner Feierabendhühel“ und marschiert recht gemütlich durch bewaldetes Gebiet über einen Steig hoch bis zum sogenannten „Edenfriedhof“ (1010m) und weiter bis zur „Brandriese“ (1275m). Nun weiter über den Steig, der zum Zwischenziel „Kleiner Feuer am Bichl“ (auch „Kleiner Feierabendbühel“ genannt) hin zunehmend steiler wird. Am „Kleinen Feuer am Bichl“ (1700m) angekommen, hat man einen beeindruckenden Blick auf das eigentliche Tourenziel „Feuer am Bichl“. Nun über den Steig ein kurzes Stück absteigen und auf der Gegenseite wieder hoch, bis man wenig später die Schlüsselstelle dieser Tour erreicht. Denn nun gilt es eine kurze, stahlseilversicherte Passage zu überwinden, die Trittsicherheit erfordert. Gleich danach folgt eine kurze, ebenfalls mit einem Stahlseil gesicherte, Schotterrinne, die ohne größere Schwierigkeiten zu bewältigen ist. Danach bleibt es weiterhin alpin und man steigt die steile Bergflanke über einen Steig zwischen unzähligen Latschen hoch. Dabei gewinnt man schnell an Höhe und hat oftmals einen schönen Tiefblick auf den „Kleinen Feuer am Bichl“. Zum Gipfel hin nimmt die Steilheit deutlich hab und man erreicht schließlich unschwierig das Tourenziel „Feuer am Bichl“ (2002m).

Abstieg:
Wie Aufstieg.

Stützpunkte unterwegs:
Keine

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Der „Feuer am Bichl“ ist ein eher unbekanntes Tourenziel in den Lienzer Dolomiten. Zu Unrecht, denn die Tour bietet viele schöne Blickfänge und nicht nur vom Gipfel aus hat man eine sehr schöne Rundumsicht. Die Schwierigkeiten dieser Tour halten sich in Grenzen, denn die Schlüsselstelle sowie die anschließende Schotterrinne erfordern zwar Trittsicherheit, sind aber ansonsten ohne größere Probleme zu überwinden. Beim Abstieg vom Gipfel Richtung „Kleiner Feuer am Bichl“ ist nochmals hohe Konzentration gefordert, da dort stolpern verboten ist. Insgesamt sollte diese Bergtour für den geübten Berggeher keinerlei Probleme darstellen. Erwähnenswert ist noch, dass man auf der gesamten Strecke kein einziges Bächlein findet und es somit sehr ratsam ist genügend Flüssigkeit mitzunehmen!

Wer war dabei:
Stefan Mariacher, Dietmar Ortner

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

Fragen zur Tour

Tourenbilder vom 20.06.2013

Tourenkarte

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