Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Lienz - Sillian - über gut befahrbare Forststraße ca. 7km bis zur Leckfeldalm

Ausgangspunkt:
Leckfeldalm (1925m)

Aufstieg:
Die Bergtour beginnt bei der Leckfeldalm (1925m), wo es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Zunächst folgen wir dem Schotterweg Nr. 471 südwestwärts hoch bis zum Wegweiser "Heimkehrerkreuz" (2255m). Dieser leitet uns in das schmale Steiglein Nr. 13, welches uns unschwierig hoch zu unserem ersten Tourenziel, dem Heimkehrerkreuz (2373m), führt. Von dort kann man einen wunderbaren Blick in das Pustertal und auf die Villgratner Berge genießen. Anschließend führt uns der Steig Nr. 14, unterhalb des Füllhorns vorbei, Richtung Süden zur bereits weithin sichtbaren Sillianer Hütte (2381m), welche man zuletzt über einen steilen Schotterweg erreicht. Hier hat man bereits einen grandiosen Blick auf die Sextner Dolomiten. Der weitere Tourenverlauf führt nun recht flach entlang des Karnischen Höhenweges Richtung Südosten. Unter Umgehung des Hochgruben (2538m), an Kriegsbaracken des Ersten Weltkrieges vorbei, erreichen wir einen weiteren Kammsattel, von wo das Hornischegg (2550m) auf dem rechts ansteigenden Weglein rasch gewonnen ist.

Abstieg:
Zunächst folgen wir dem bekannten Weg zurück zur Sillianer Hütte. Von dort führt uns der Schotterweg Nr. 471 bergab zu unserem Ausgangspunkt Leckfeldalm (1925m).

Stützpunkte unterwegs:
Sillianer Hütte (2381m)

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Genau am Karnischen Höhenweg, an der Grenze zwischen Österreich und Italien, liegt das Hornischegg mit Galablick auf die Sextner Dolomiten. Früher ein umkämpfter Grenzberg, ist der Gipfel heute bekannt als höchste Erhebung im Sillianer Gemeindegebiet und beliebter Aussichtspunkt für Wanderer. Im Jahr 2014 wurde am Hornischegg ein Gipfelkreuz errichtet und eingeweiht, welches auf der einen Seite den Korpus Christi zeigt und auf der anderen zwei Hände, die zum Friedensgruß reichen. Neben dem grandiosen Blick auf die Sextner Dolomiten, umfasst das Gipfelpanorama unter anderem die Karnischen Alpen, die Gailtaler Alpen und die Villgratner Berge im Norden. Beim Aufstieg zur Sillianer Hütte bietet sich ein Abstecher zum nahe gelegenen Heimkehrerkreuz an, welches von den Heimkehrern aus dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1948 errichtet wurde. Bereits von dort entfaltet sich ein wunderbarer Blick in das Pustertal und auf die Villgratner Berge. Generell ist der gesamte Tourenverlauf recht geschichtsträchtig und führt entlang der umkämpften Frontlinie an Kriegsrelikten aus dem Ersten Weltkrieg vorbei. Die Besteigung des Hornischegg bietet keinerlei Schwierigkeiten und auch die Orientierung sollte niemanden Probleme bereiten, da der gesamte Tourenverlauf gut markiert und ausgeschildert ist. Erwähnenswert ist noch, dass am Gipfelkreuz der Gipfel als Hornischeck benannt wird. Da im gängigen Kartenmaterial der Gipfel jedoch als Hornischegg verzeichnet ist, wird dieser Namensgebung der Vorzug gegeben. Diese kurze, aber sehr aussichtsreiche Tour ist für Jung und Alt bestens geeignet und wird aufgrund des großartigen Bergpanoramas sicherlich zu gefallen wissen.

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

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Tourenbilder vom 18.06.2016

Tourenkarte

Rot = Aufstieg - Blau = Abstieg

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