Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Lienz - Iselsberg - Winklern - Mörtschach - Astental

Ausgangspunkt:
Sadnighaus (1876m)

Aufstieg:
Die Bergtour beginnt beim Sadnighaus (1876m), wo es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Zunächst marschiert man über den Asphaltweg wenige Meter zurück zur ersten Kehre. Dort leitet uns der Wegweiser "Makernispitze" in ein Steiglein, welches uns bergab zum Astenbach führt. Nun folgt man dem Schotterweg talein bis zum Talschluss bei der Auernigalm (1864m). Mehrere Weidegatter überwindend, bringt uns ein Weglein, noch in angenehmer Steigung, hoch bis zu einem weiteren Wegweiser (1900m). Das hier beginnende Steiglein führt uns in mehreren Kehren über die steile Flanke hoch zur Burgstalleralm (2116m). Nun deutlich flacher zuerst nach links über einen Grashang und darauf durch eine kleine Talkerbe, meist dicht am Bach entlang, hoch zu einem Wiesenboden. Wenig später ist dann der weite Wiesensattel am Schobertörl erreicht (2360m). Hier nun rechts über den Steig zum Bergfuß der Makernispitze. Zuerst sehr steil und etwas mühevoll über Schutt und Geröll empor, bevor es in einer flachen Querung zur Makernischarte mit Wegweiser (2470m) geht. Nun zieht der Steig ostwärts sehr steil durch Gras empor. Das Gelände ist passagenweise auch recht abschüssig, wobei eine besonders ausgesetzte Stelle durch ein kurzes Stahlseil abgesichert ist. Darüber führen die letzten Meter deutlich flacher zum felsigen Gipfelkamm und wenig später zum Gipfel Makernispitze (2640m) mit großem Gipfelkreuz.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

Stützpunkte unterwegs:
Keine

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Die Makernispitze (auch Magernigspitz bezeichnet) gehört zu den sehr lohnenswerten Gipfelzielen im hinteren Astental. Wenn man vom Ausgangsort beim Sadnighaus Richtung Osten blickt, sticht einem dieser markante Gipfel ins Auge und weckt die Begehrlichkeit diesen zu erklimmen. Einmal den Gipfel erreicht, entfaltet sich ein sehr schöner Rundumblick unter anderem auf die Gipfel der Schobergruppe, Goldberggruppe bis hin zur Glocknergruppe mit dem Großglockner. Zu den Schwierigkeiten sei erwähnt, dass die steile Gipfelflanke Trittsicherheit und eine gewisse Schwindelfreiheit erfordert, da das Gelände dort passagenweise sehr abschüssig ist. Besonders bei Näße muss man hier hohe Vorsicht walten lassen. Da der gesamte Weg sehr gut markiert und beschildert ist, sollte die Orientierung recht leicht fallen. Die vielen schönen landschaftlichen Eindrücke und der sehr abwechslungsreiche Tourenverlauf machen diese Tour zu einem sehr schönen Bergerlebnis.

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

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Tourenbilder vom 08.07.2016

Tourenkarte

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