Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Variante 1: Lienz - Oberdrauburg - Gailberg - Kötschach - Lesachtal bis St. Lorenzen / Ortsteil Wiesen
Variante 2: Lienz - Tassenbach - Kartitsch - Maria Luggau - St. Lorenzen / Ortsteil Wiesen
anschließend in St. Lorenzen im Ortsteil Wiesen Richtung Süden abbiegen (Wegweiser Frohn, Hochweißsteinhaus) und durch das Frohntal bis zum geräumigen Parkplatz kurz vor der Ingridhütte.

Wichtige Info zur Fahrt von Wiesen durch das Frohntal:
Nach ca. 4 Kilometer endet der asphaltierte Weg und geht in eine Schotterstraße über. Der teilweise schlechte Zustand und die tiefen Wasserauskehren machen das Befahren mit einem PKW recht schwierig. Um den hier beschriebenen Ausgangspunkt zu erreichen ist ein geländegängiges Fahrzeug allemal von Vorteil. Wer nur die Hochweißsteinhütte besuchen will, wäre besser beraten bereits am Beginn der Schotterstraße (1250m) das Fahrzeug abzustellen. Ansonsten wäre auch noch die markante S-Kurve (1450m) im Bereich der Gatterroßhütte einigermaßen gut erreichbar, wo es auch Parkmöglichkeiten gibt.

Ausgangspunkt:
Parkplatz kurz vor der Ingridhütte (1610m)

Aufstieg:
Die Bergtour beginnt am geräumigen Parkplatz (1610m) kurz vor der Ingridhütte (1647m), welche man wenig später über eine Schotterstraße sehr einfach erreicht. Nun über die flachen Almwiesen weiter und anschließend über den markierten Steig hoch bis zum Hochweißsteinhaus (1867m). Von dort folgen wir dem Wegweiser "Hochweißstein/M. Peralba" und steigen südwestwärts über den rot-weiß-rot markierten Steig hoch bis direkt unter die Weißsteinspitzen. Nun in südlicher Richtung weiter über den Steig hoch bis zum Hochalpljoch (2278m), von wo man den beeindruckenden Gipfelaufbau des Monte Peralba sehr gut sehen kann. Nun entweder direkt auf den Gipfelaufbau zu oder, wie hier beschrieben, zunächst weiterhin südwärts bis zum Passo del Castello (2350m), den man wenig später erreicht. Von dort hat man u.a. einen herrlichen Blick auf den Monte Chiadenis mit seinen drei Löchern im Gipfel, welche als Unterstände für die österreichischen Soldaten im 1. Weltkrieg gedient haben. Auch eine halbverfallene Kaserne am Hang des Hochalpls ist von dort gut einsehbar, die aus der Mussolinizeit stammt und auch während der Südtirolkrise (Ende der 60er Jahre) besetzt war. Nun ein kurzes Stück südwestwärts und anschließend unterhalb des Monte Peralba recht flach Richtung Norden queren, bis man zum eigentlichen Einstieg (2400m) gelangt. Nun über gestuftes Felsgelände, auch ein Stück über groben Schotter, hoch bis man zu einem Kamin gelangt, der mit Stahlseilen versichert ist. Durch diesen in leichter Kletterei hoch bis man am Ende auf den Gipfelgrat gelangt, über welchen man wenig später unschwierig den Gipfel des Monte Peralba (dt. Hochweißstein) erreicht. Am Gipfel befindet sich neben dem Gipfelkreuz auch einen Glocke und eine Marmormadonna.

Abstieg:
Vom Gipfel denselben Weg zurück bis zum Einstieg (2400m) am Bergfuß des Monte Peralba. Nun in direkter Linie abwärts bis zum Hochalpljoch (2278m) und von dort weiter über den bekannten Steig bis zum Hochweißsteinhaus (1867m) und weiter bis zum Ausgangspunkt (1610m) dieser Tour.

Stützpunkte unterwegs:
Hochweißsteinhaus (1867m)

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Der Monte Peralba gehört zu den absolut lohnenden Tourenzielen in den Karnischen Alpen und überragt seine Nachbargipfel um mehrere hundert Meter. Dementsprechend kann man vom Gipfel ein herrliches Bergpanorama genießen. Beeindruckend auch der Blick auf den Monte Chiadenis mit der Calvi-Hütte, die einem praktisch zu Füßen liegen. Die am Gipfel befindliche Glocke und Marmormadonna tragen zum schönen Ambiente bei. Kurz vor dem Gipfel befindet sich auch eine Gedenktafel an Papst Johannes II, anlässlich seiner Besteigung des Monte Peralba im Jahre 1988. Zu den Schwierigkeiten dieser Tour sei erwähnt, dass ab dem Einstieg am Fuße des Monte Peralba Trittsicherheit erforderlich ist. Der seilversicherte Kamin (in der Literatur "Schwarze Rinne" genannt) ist eigentlich ohne Schwierigkeiten zu durchsteigen und auch der Gipfelgrat sollte niemandem Probleme bereiten.

Wer war dabei:
Robert Fasching, Franz Gutternig, Stefan Mariacher, Dietmar Ortner

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

Fragen zur Tour

Tourenbilder vom 24.07.2013

Tourenkarte

Rot = Aufstieg - Blau = Abstieg

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