Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Lienz - Sillian - Innichen - Niederdorf - Schmieden - Pragser Wildsee

Ausgangspunkt:
Parkplatz am Pragser Wildsee (1500m)

Aufstieg:
Die Bergtour beginnt am Parkplatz Pragser Wildsee (1500m) und führt zunächst am westlichen Seeufer entlang des Weges bis zum südlichen Seeende. Links haltend noch ein kurzes Stück am Seeende entlang, bis ein Wegweiser den Aufstieg nach Süden aufwärts Richtung Seekofelhütte weist. Nun folgt man dem Steig Richtung Süden über eine Schotterriese bis auf eine Höhe von 1830m. Dort entweder über links in Serpentinen weiter, oder wie hier beschrieben, rechts etwas mühevoller über eine kurze Steilstufe, hoch zum Nabigen Loch (1980m). Dort stößt man auf einen markanten Wegweiser, dem man rechts durch ein kurzes Waldstück der Beschilderung "Seekofelhütte" folgt. Anschließend quert man im Bereich "Seabl" unter den steilen Ostwänden des Seekofelstocks ein Geröllfeld und erreicht nach einer kurzen, mit Stahlketten versicherten Steilstufe (2200m), den sogenannten Ofen. Dort kann man bereits den beeindruckenden Gipfelgrat des Seekofels einsehen. Nun weiter durch das breite Felskar, dass sich am Ende nochmals etwas ansteilt, bis hoch zur Ofenscharte (2388m). Beim Bildstock auf der Ofenscharte führt nun der weitere Aufstieg direkt nach Norden über einen breiten und steilen, im mittleren Bereich mit einer Stahlkette versicherten, Gipfelgrat hoch. Nach der Stahlkette wird das Gelände wieder etwas flacher und man quert nordwestwärts über felsige Böden unschwierig zum Gipfel des Seekofels (2810m).

Abstieg:
Wie Aufstieg.

Stützpunkte unterwegs:
Seekofelhütte (2327m)

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Der Seekofel thront majestätisch über dem Pragser Wildsee und beeindruckt schon von Beginn an durch seine gewaltige Nordseite. Landschaftlich gehört diese Bergtour zu den schönsten überhaupt und vom Gipfel kann man einen Rundumblick genießen der seinesgleichen sucht. Dabei reicht das weite Panorama bis zum Alpenhauptkamm und umfasst fast die gesamten Dolomiten; besonders schön ist der Tiefblick auf den Pragser Wildsee. Selbst der Aufstieg ist sehr kurzweilig und bietet sehr viel Abwechslung und viele schöne Blickfänge. Die beiden mit einer Stahlkette versicherten Passagen sind ohne größer Schwierigkeiten zu bewältigen, obwohl Trittsicherheit jeden Falls vonnöten ist. Die Stahlketten sind vor allem beim Abstieg hilfreich oder bei feuchten Bedingungen, denn dann kann der Fels aufgrund seiner glatten Oberfläche sehr rutschig sein. Zu achten wäre auch darauf, dass man genügend Flüssigkeit mitnimmt, da man während der Tour keine Möglichkeit hat, die Trinkflaschen aufzufüllen. Jeder begeisterte Berggeher sollte diese Tour unbedingt einmal gemacht haben, denn sie wird bestimmt lange in Erinnerung bleiben!

Wer war dabei:
Stefan Mariacher, Dietmar Ortner

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

Fragen zur Tour

Tourenbilder vom 27.07.2013

Tourenkarte

Rot = Aufstieg - Blau = Abstieg

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