Tourenbeschreibung

Anfahrt:
Lienz - Sillian - Innichen - Toblach - Höhlensteintal

Ausgangspunkt:
Parkplatz gegenüber dem Hotel "Drei Zinnen Blick" (1400m)

Aufstieg:
Die Bergtour beginnt am Parkplatz gegenüber dem Hotel "Drei Zinnen Blick" (1400m), wo es genügend Parkmöglichkeiten gibt. Gleich hinter dem Hotel weist uns ein Wegweiser den Aufstieg zum Strudelkopf über den Weg Nr. 34 bzw. Dolomiten-Höhenweg 3 und führt uns zunächst am Franchi-Klettergarten vorbei in die mit Wald und Latschengebüsch überzogene Ostflanke des Strudelkopfs. Dabei passiert man einige Kriegsstellungen aus dem 1. Weltkrieg. Nach einer langen Hangquerung folgt ein steiler Aufstieg in zahlreichen Kehren, ehe der alte Kriegssteig in das schöne Helltal führt. Nun wird es kurz etwas alpiner! Zunächst erklimmt man eine Holztreppe und erreicht wenig später durch einen kurzen Tunnel ein etwa 200 Meter langes, ausgesetztes aber mit einem Stahlseil gesichertes Felsband. Dieses leitet uns leicht bergab in den Talgrund des Helltales, wo das Gelände wieder deutlich einfacher wird. An der rechten Talseite marschieren wir in mehreren Kehren durch Latschengebüsch und Wiesen hinauf auf den Strudelkopfsattel (2200m), wo wir bereits ein grandioses Bergpanorama genießen können. Auch eine Ruine aus dem 1. Weltkrieg und ein Kriegsdenkmal können am Sattel bestaunt werden. Nun wendet man sich nach links und marschiert in angenehmer Steigung westwärts über die alte Kriegsstraße auf den Gipfel des Strudelkopfes (2307m), auf dem das große und weithin sichtbare Heimkehrerkreuz thront.

Abstieg:
Wie Aufstieg.

Stützpunkte unterwegs:
Keine

Ausrüstung
Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke

Zusammenfassung:
Die Bergtour auf den Strudelkopf ist nicht nur eine sehr geschichtsträchtige, sondern ist auch landschaftlich sehr reizvoll und abwechslungsreich. Der von österreichischen Soldaten im Ersten Weltkrieg angelegte Steig führt an zahlreichen Kriegsstellungen vorbei und bietet zu Beginn immer wieder einen wunderschönen Ausblick auf die berühmten Drei Zinnen. Der Gipfel des Strudelkopfes war einst ein strategisch wichtiger Punkt zur Sicherung des Höhleinsteintals und bietet einen wunderbaren Ausblick auf den Dürrenstein, die Hohe Gaisl, die Drei Zinnen und auf das Cristallomassiv. Die Schwierigkeiten dieser Tour halten sich in Grenzen und selbst das schmale in den Fels gesprengte Felsband sollte niemandem wirklich Probleme bereiten. Dieses ist zwar sehr ausgesetzt aber mit einem Stahlseil gut gesichert. Wer eine abwechslungsreiche und landschaftlich reizvolle Bergtour sucht ist mit der Bergtour auf den Strudelkopf bestens beraten!

Wer war dabei:
Martin Lugger, Stefan Mariacher, Gerald Ortner, Dietmar Ortner

profilbild

Autor:

Dietmar Ortner

Fragen zur Tour

Tourenbilder vom 19.06.2014

Tourenkarte

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