Tourencharakteristik
Mit dem Mölltaler Polinik besteigt man den höchsten Gipfel der Kreuzeckgruppe und ist dieser dementsprechend sehr aussichtsreich. Um in den Genuss der Gipfelaussicht zu gelangen, sind jedoch vor allem im oberen Bereich einige Schwierigkeiten zu überwinden, und ist hier insbesondere die sehr steile Gipfelrinne zu erwähnen. Hier sind Trittsicherheit und Schwindelfreiheit vorausgesetzt, wenngleich die schwierigen Passagen mit Stahlseilen gut gesichert sind. In diesem Bereich ist auch auf Steinschlag von vorangehenden Berggehern zu achten und erhöhen sich hier die Schwierigkeiten bei Schnee und Eis enorm. Auch am Gipfelgrat sind noch ein paar Passagen mit Stahlseilen gesichert. Insgesamt geht der Schwierigkeitsgrad aber nie über II hinaus. Für den geübten und konditionsstarken Berggeher stellt der Mölltaler Polinik sicherlich ein sehr lohnenswertes Tourenziel dar. Für alle, die sich diese Schwierigkeiten nicht zutrauen, wäre alternativ die Besteigung des Ebeneck (2131m) zu empfehlen.
Schwierigkeiten und Anforderungen im Überblick
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Gipfelanstieg: Der Anstieg ist anspruchsvoll, besonders im oberen Bereich mit einer sehr steilen Gipfelrinne, die Trittsicherheit und Schwindelfreiheit erfordert. Der Bereich ist gut mit Stahlseilen gesichert. |
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Schlüsselstelle: Die Gipfelrinne ist steil und ausgesetzt, mit Stahlseilen gesichert. Bei Schnee und Eis wird der Abschnitt erheblich schwieriger. Achtung vor Steinschlag! |
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Sonstiges: Für weniger erfahrene Bergsteiger ist die Besteigung des leichteren Ebenek (2131m) eine gute Alternative. |
Tourenbeschreibung
Anfahrt:
Lienz – Iselsberg – Winklern – Obervellach - Dort durch eine Straßenunterführung nach Süden und nach der Brücke über die Möll rechts haltend dem Hinweis „Polinikhütte“ folgen. Auf kehrenreicher, geschotterter Forststraße hinauf zum kleinen Hüttenparkplatz vor einer Schranke auf etwa 1340m. ACHTUNG: Ein Auto mit genügend Bodenfreiheit ist bei der Auffahrt jedenfalls von Vorteil!
Ausgangspunkt:
Parkplatz (1340m)
Aufstieg:
Vom Parkplatz (1340m) folgt man zunächst dem Forstweg für 1,3 Kilometer, ehe links der Steig Nr 328 in den Wald leitet. Dieser Steig bringt uns durch dichten Wald, noch mehrmals den Forstweg kreuzend, weiter hoch, ehe man die auf einer Lichtung gelegene Polinikhütte (1873m) erreicht. Dort 100 Meter auf dem Fahrweg abwärts bis zum Wegweiser „Polinik“. Von hier bringt uns der Steig Nr 326 bis zur Waldgrenze und weiter zu einer verfallenen Almhütte und zur Weggabelung (2130m) „Polinik/Ebeneck“. Links leitet uns der Steig unter den Flanken der Mornigköpfen auf einen höheren Absatz und allmählich in Geröllhänge. Bei einem großen Bergsporn steigt man ein kurzes Stück ab und dann wieder ansteigend in ein steiles Geröllkar im obersten Mörnigtal. Im hintersten Karwinkel zieht sich schließlich die steile Gipfelrinne herunter, die es nun, teilweise ausgesetzt und mit Stahlseilen gesichert, zu überwinden gilt, ehe man den Gipfelgrat betritt. Über den etwas ausgesetzten Grat, nochmals ein paar seilversicherte Passagen meisternd, flach auf das Tourenziel zu, und über letzte Felsstufen auf den Gipfel des Mölltaler Polinik (2784m).
Abstieg:
Wie Aufstieg.
Wer war dabei:
Ortner Sabrina, Ortner Günther, Perfler Anton, Mariacher Stefan, Ortner Dietmar
Autor
Statistik
Online seit 19.09.2021
1.192 mal gelesen (seit 01.07.2026)
Nützliches
Tourenkarte
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