Tourencharakteristik
Das Toblacher Pfannhorn ist ein Grenzberg zwischen Österreich und Italien und ist auch von beiden Seiten recht einfach besteigbar. Zudem ist dieser Gipfel bei entsprechender Spuranlage zumindest bei der hier beschriebenen Tourenvariante kaum lawinengefährdet, wenn man sich immer auf dem deutlich ausgeprägten Rücken sowohl beim Aufstieg als auch bei der Abfahrt hält. Das Toblacher Pfannhorn bietet landschaftlich viele wunderschöne Eindrücke und immer wieder hat man einen herrlichen Panoramablick in die gegenüberliegenden Dolomiten. Skitechnisch ist dieser Gipfel eigentlich recht einfach, wenngleich der Aufstieg durch die Waldschneisen zeitweise die Spitzkehrentechnik erfordert und man bei der Abfahrt durch das bewaldete Gebiet doch über ein gutes skifahrerisches Können verfügen sollte. Insgesamt stellt die Besteigung des Toblacher Pfannhorns ein wunderbares Landschaftserlebnis dar und wird jedem viel Freude bereiten.
Schwierigkeiten und Anforderungen im Überblick
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Technik: Grundlegende Skitechnik erforderlich; Spitzkehren nötig in Waldschneisen. |
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Kondition: Mittel, kontinuierlicher Aufstieg über ca. 1200 Höhenmeter, wenig Pausen. |
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Gelände: Überwiegend Rücken und Waldschneisen; leicht bis mäßig steile Hänge; offene Südrücken am Gipfel. |
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Lawinengefahr: Gering, da Aufstieg auf Rücken; Wald- und Wiesenabschnitte stabil. |
Tourenbeschreibung
Anfahrt:
Lienz - Sillian - Innichen - Toblach - Wahlen - Silvestertal
Ausgangspunkt:
Schöneggensäge im Silvestertal (1500m)
Aufstieg:
Die Skitour beginnt in der Nähe der Schöneggensäge (1500m) im Silvestertal, wo es ausreichend Parkmöglichkeiten gibt. Zunächst marschiert man über einen recht steilen Wiesenhang hoch zum Schneggerhof (1530m). Von dort immer in Richtung Nordosten über Lichtungen und durch Waldschneisen bis zum Hühnerspiel (2149m), wo man die Waldgrenze erreicht und das Tourenziel Toblacher Pfannhorn und den weiteren Tourenverlauf gut einsehen kann. Nun etwas steiler werdend immer am Rücken haltend hoch auf den Schlichten (2430m). Jetzt dreht die Aufstiegsrichtung auf Nord und man marschiert über den breiten Südrücken direkt auf den Gipfel des Toblacher Pfannhorns (2663m) zu, der am Schluss über eine kurze Steilstufe erreicht wird.
Abfahrt:
Wie Aufstieg.
Wer war dabei:
Nicole Berger, Gerald Grundler, Anton Perfler, Christian Perfler, Klaus Steinringer, Stefan Mariacher, Günther Ortner, Dietmar Ortner
Autor
Tourenkarte
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