Weittalspitze (2539 m)
Osttirol · Lienzer Talboden · Lienzer Dolomiten
Tour auf einen Blick
Die Weittalspitze drohnt über der Kerschbaumeralm-Schutzhütte und kann als deren Hüttenberg bezeichnet werden. Am Gipfel bietet sich ein wunderschöner Rundumblick, insbesondere auf die Berggipfel der Lienzer Dolomiten sowie auf den Karnischen Kamm im Süden. Um in den Genuss dieses Ausblickes zu gelangen, ist neben einer sehr guten Kondition auch Trittsicherheit und Schwindelfreiheit durch die steile Schutthalde zum Weittalsattel vonnöten. Um hier den Aufstieg bzw. Abstieg etwas zu erleichtern, sind gerade hier Wanderstöcke anzuraten. Auch ist in dieser Passage auf Steinschlag zu achten! Der gesamte Aufstieg ist immer gut markiert und beschildert und sollte die Orientierung keine Probleme darstellen, wenngleich ein GPS-Gerät insbesondere bei schlechter Sicht sicherlich von Vorteil ist. Aufgrund der Länge und Sonnenexponiertheit im oberen Bereich sollte man auch darauf achten, genug Flüssigkeit mitzunehmen und ist bei der Kerschbaumeralm die letzte Nachfüllmöglichkeit. Zusammenfassend ist die Besteigung der Weittalspitze für jeden geübten Berggeher ein tolles Tourenziel, das auch landschaftlich absolut zu begeistern weiß. Für Klettersteiggeher besteht auch die Möglichkeit den Gipfel über den Ostgrat (stellenweise C/D) zu besteigen.
Tourenanspruch
Aus Kondition, Technik, Orientierung, Gefahrenpotenzial und Schwierigkeit.
Kondition62/100
Technik42/100
Orientierung45/100
Gefahrenpotenzial44/100
Passt die Tour zu mir?
Besondere Anforderungen und markante Stellen auf einen Blick.
Worauf du dich einstellen solltest
- Steilheit des Geländes: Der Aufstieg wird zunehmend steiler, besonders im Bereich der Schutthalde, die eine hohe physische Belastung und Trittsicherheit verlangt.
- Fehlende technische Sicherungen: Der Weg ist ungesichert, und vor allem die Schutthalde- und Felspassage sind besonders anspruchsvoll, erfordern Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.
- Steinschlaggefahr: Besonders im oberen Bereich der Schutthalde besteht eine hohe Steinschlaggefahr, weshalb Vorsicht geboten ist.
- Sonnenexposition: Der obere Teil der Tour ist sehr sonnenexponiert, daher ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit mitzunehmen. Die Kerschbaumeralm bietet die letzte Nachfüllmöglichkeit.
- Konditionelle Anforderungen: Die Tour erfordert eine sehr gute Ausdauer und Fitness, vor allem in den steilen und anspruchsvollen Abschnitten, insbesondere bei der Schutthalde und den letzten Höhenmetern.
- Orientierung: Die Tour ist gut markiert, jedoch kann ein GPS-Gerät bei schlechter Sicht hilfreich sein, um den richtigen Weg zu finden.
Charakter und Ausrüstung
- Tourcharakter
- Aussichtsreich · steile Passagen
- Gefahrenstellen
- Stützpunkte unterwegs
- Kerschbaumeralm-Schutzhütte (1902m)
- Ausrüstung
- Bergwanderausrüstung mit festem Schuhwerk, Teleskop-/Wanderstöcke
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Tourenbeschreibung
Anfahrt
Von Lienz über die Bundesstraße bis Leisach. Ca. 1 Km nach Leisach links abbiegen und über eine Holzbrücke fahren. Nach der Brücke gleich wieder links und nach ca. 100m rechts den Wegweisern Richtung Klammbrückl folgen. Zuerst ist die Straße asphaltiert, später führt ein Schotterweg bis zum Ausgangspunkt Parkplatz Klammbrückl.
Ausgangspunkt
Parkplatz Klammbrückl (1104m)
Aufstieg
Vom Parkplatz (1104m) zunächst ein kurzes Stück über den Schotterweg bis zum Klammbrückl, wo man die rechte Abzweigung wählt. Bald erreicht man einen Wegweiser, der uns rechts den weiteren Aufstieg über einen Steig weist. Nun mehrmals den Schotterweg querend, entlang des markierten Steiges, bis zum Klapffall (1670m). Dort steilt sich das Gelände nochmals deutlich auf und der Steig führt etwas mühevoll hoch, bis sich das Kerschbaumeralmtal allmählich weitet. Über den breiten Kessel weiterhin über den markierten Steig unschwierig bis zur Kerschbaumeralm-Schutzhütte (1902m). Von dort weiterhin in gemütlicher Steigung südwestwärts unterhalb der Weittalspitze hoch in ein einsames Hochkar (2115m), wo die vom Weittalsattel steil abfallende Schutthalde bereits gut einsehbar ist. Nun wird der weitere Aufstieg deutlich anspruchsvoller und steigt man sehr mühevoll die Schutthalde hoch, die sich allmählich in eine schuttdurchsetzte Rinne verengt. Am Schluss zwischen Felstürmen aufwärts, bis man den Weittalsattel (2330m) betritt. Das Gipfelkreuz der Weittalspitzte nun gut im Blick, folgt man der Aufstiegsspur über den breiten Kammrücken nun deutlich einfacher bis zum höchsten Punkt (2539m).
Abstieg
Wie Aufstieg.
Wegverlauf
Etappen entlang der Tour mit Distanz und Seehöhe.
Wegverlauf wird geladen …
Karte & GPX
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Tourenbilder
Eindrücke vom Start, den Schlüsselstellen und dem Wegverlauf.
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